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Billet du Président

22.07.2015

«Quo vadis, Schw. StV?» Bereits vor drei Jahren, mit dem Inkrafttreten der Statutenrevision, hat man sich diese Frage gestellt. Nun, nach den letzten administrativen Arbeiten im Sinne der Revision und da sich meine Amtszeit dem Ende nähert, stelle ich mir diese Frage erneut. Nach einem Jahr intensivem Kennenlernen des StV will ich eine Antwort wagen.

Unser Verein, insbesondere die Aktivitas erfreut sich grosser Energie und Lebhaftigkeit. Das Engagement der Präsidien ist hoch, Herausforderungen werden bewältigt und Probleme werden gelöst. Auch wenn das die Vereinsführung zeitweise erschwert, freue ich mich über die grosse Eigendynamik in den Sektionen und über deren Selbständigkeit. Es ist ein gutes Zeichen, dass dieser Tatendrang vorhanden ist, denn diese Mentalität wird von der jetzigen Generation in den Verein getragen und wird dessen Geschick in den kommenden Jahren bestimmen.

Dieser Elan ist notwendig und gesund, bringt aber auch Herausforderungen. Die Aktivitas ist geprägt von einer riesigen Diversität an Ideologien – sei es in der Politik, der Wirtschaft, gar in der Philosophie. Dies erschwert die Meinungsbildung und das Finden eines Konsens. Man muss sich bewusst sein, dass auch dieser Aspekt den StV für Jahre prägen wird. Dieses Kollektiv verschiedener Ansichten kann besonders schlagkräftig sein, droht sich aber gleichzeitig, selber auf die Füsse zu treten.

Es wird eine grosse Herausforderung, eine Vision zu finden, mit welcher sich alle Vereinsmitglieder identifizieren können – gerade aber dies halte ich für den wichtigsten Aspekt, um den StV zu erhalten und erfolgreich in die Zukunft führen zu können. Ein gemeinsames Ziel anzustreben verleiht einem Verein wie dem unseren seine Seele.

Diese Stossrichtung zu definieren und eine einheitliche Linie für den Verein zu finden, wird eine grosse Herausforderung sein. Die kommenden CCs werden sich damit auseinandersetzen müssen, dem StV eine Identität zu geben, welche von jedem Mitglied gelebt werden kann und will. Die Zukunft des Vereines liegt darin, dass wir alle am selben Strick ziehen!

Matthias Frei v/o Atom, Zentralpräsident


Herausforderungen der Demokratie

Grossanlass des Schw. StV vom 11. Juli 2015 22.07.2015

Der Schweizerische Studentenverein organisierte zur Thematik der Eidgenössischen Demokratie ein hochkarätig besetztes Podium in Bern. Ausgehend von zwei Inputreferaten stellten sich Altbundesgerichtspräsident Giusep Nay v/o Marabu, Ständerat Thomas Minder, Nationalrat Alois Gmür v/o Bräu sowie Altkantonsrätin Susanne Brunner v/o Seramis der Diskussion. Die Teilnehmer waren sich wohl einig im Wert der demokratischen Rechte, jedoch in deren Ausgestaltung zeigten sich doch zum Teil gravierende Unterschiede.

Mehr zum Anlass kann der nächsten Ausgabe der Civitas entnommen werden.