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Das Zentralfest 2015 steht vor der Tür!

Ein Fest der Begegnungen 18.08.2015

Solothurn ist ein Ort der Überlieferungen. Was sich bewährt,  wird hier weitergeführt und der Zukunft als Errungenschaft übergeben. Die Altstadt, die Kathedrale, alte Bräuche  und neue Bauten sind beredte äussere Zeichen dafür. Auch die  Begegnung hat Tradition. Stadt und Kanton, ihre Politik und die  Bevölkerung selber sind seit jeher dem Ausgleich verpflichtet. Als  Brückenkanton zwischen den Sprach- und Kulturgemeinschaften  der Schweiz zu vermitteln, ist ein Verfassungsauftrag.

Wie schon vor 20 Jahren steht das Zentralfest des Schweizerischen  Studentenvereins wiederum im nationalen Dienst dieses Auftrages. Tradition und Fortschritt, Vielfalt und Einheit sollen neu er - fahren und als Werte gefestigt werden. In der bewährten Art, als  Kundgebung des Zusammenhaltes und zukunftsorientiert. Alle  Anlässe sind als Orte des freundschaftlichen Austausches der Begegnung gewidmet. Die Stammlokale, die traditionellen öffentlichen Manifestationen ebenso wie die Festrede am Sonntag und die  «bischöfliche» Brandrede nach dem Fackelzug am Samstagabend. Wir freuen uns auf das Fest und heissen die StVerinnen und StVer aus allen Landesteilen herzlich willkommen.

Walter Straumann v/o Gärn, OK-Präsident

 


Billet du Président

18.08.2015

«Quo vadis, Schw. StV?» Bereits vor drei Jahren, mit dem Inkrafttreten der Statutenrevision, hat man sich diese Frage gestellt. Nun, nach den letzten administrativen Arbeiten im Sinne der Revision und da sich meine Amtszeit dem Ende nähert, stelle ich mir diese Frage erneut. Nach einem Jahr intensivem Kennenlernen des StV will ich eine Antwort wagen.

Unser Verein, insbesondere die Aktivitas erfreut sich grosser Energie und Lebhaftigkeit. Das Engagement der Präsidien ist hoch, Herausforderungen werden bewältigt und Probleme werden gelöst. Auch wenn das die Vereinsführung zeitweise erschwert, freue ich mich über die grosse Eigendynamik in den Sektionen und über deren Selbständigkeit. Es ist ein gutes Zeichen, dass dieser Tatendrang vorhanden ist, denn diese Mentalität wird von der jetzigen Generation in den Verein getragen und wird dessen Geschick in den kommenden Jahren bestimmen.

Dieser Elan ist notwendig und gesund, bringt aber auch Herausforderungen. Die Aktivitas ist geprägt von einer riesigen Diversität an Ideologien – sei es in der Politik, der Wirtschaft, gar in der Philosophie. Dies erschwert die Meinungsbildung und das Finden eines Konsens. Man muss sich bewusst sein, dass auch dieser Aspekt den StV für Jahre prägen wird. Dieses Kollektiv verschiedener Ansichten kann besonders schlagkräftig sein, droht sich aber gleichzeitig, selber auf die Füsse zu treten.

Es wird eine grosse Herausforderung, eine Vision zu finden, mit welcher sich alle Vereinsmitglieder identifizieren können – gerade aber dies halte ich für den wichtigsten Aspekt, um den StV zu erhalten und erfolgreich in die Zukunft führen zu können. Ein gemeinsames Ziel anzustreben verleiht einem Verein wie dem unseren seine Seele.

Diese Stossrichtung zu definieren und eine einheitliche Linie für den Verein zu finden, wird eine grosse Herausforderung sein. Die kommenden CCs werden sich damit auseinandersetzen müssen, dem StV eine Identität zu geben, welche von jedem Mitglied gelebt werden kann und will. Die Zukunft des Vereines liegt darin, dass wir alle am selben Strick ziehen!

Matthias Frei v/o Atom, Zentralpräsident