Ein Thema, das jeden Menschen früher und später betrifft
Im Leben muss man nur eines, sterben», so eine Lebensweisheit, die Spassvögel gerne noch mit dem Zusatz ergänzen «… und Steuern bezahlen.»
Der Tod ist ein Thema, das jeden Menschen früher und später betrifft, mit absoluter Sicherheit, aber in der Gesellschaft vielfach verdrängt wird. Die Fortschritte in der Medizin sind so weit gediehen, dass jeder körperliche Defekt als reparierbar erscheint, kombiniert mit dem Schönheitswahn ist der Tod eine zwar unangenehme Erscheinung, aber weit weg.
Aber keine Angst, die «civitas»-Redaktion malt nun nicht in düsteren Farben, will Sie nicht dazu bringen, Ihr Leben zu verändern. Diesen moralischen Anspruch haben wir nicht und wollen wir auch nicht haben. Wir wollen aber im Sinne einer Sensibilisierung das Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen und Ansprüchen angehen. Nein, das folgende Heft wird garantiert nicht oder nur zum Teil todernst, vielfach steckt ja im Tod noch viel Leben. Dazu gehören humoristische Teile ebenso.
Das Wühlen in Friedhofsreglementen hat doch einige erstaunliche Details ans Tageslicht befördert, die den Betrachter fragen lassen, worauf um Himmelswillen gewisse Vorschriften beruhen. Dies ganz unter dem Motto «Nur die Bürokratie ist unsterblich». Dass in diesem Zusammenhang auch die Sprache etwas salopper sein darf, sei uns an dieser Stelle verziehen. Es hat so etwas von Galgenhumor oder schwarzem Humor an sich, der ebenfalls ein weites Feld beinhaltet.
Tödlicher Ernst? Nein!
Editorial 11/12 2005
Von der Gegenwart des Todes
Gedächtniskultur und gesellschaftliche Entwicklungen
«Ein Toter ist immer lebendig»
Die afrikanische Sicht über Leben und Tod
Wann ist der Mensch tot ?
Medizinisch-ethische Richtlinien zur Feststellung des Todes mit Bezug auf Organtransplantationen wurden überarbeitet
Tanz der Toten – Todestanz
Hintergrund einer künstlerischen Darstellung
«Wenn es für die Trauernden stimmt, dann stimmts auch für mich.»
Niklaus Wicky, Geschäftsführer eines Bestattungsinstituts
«Ich muss abtasten, wie weit ich gehen darf»
Barbara Jost und Ursula Schib sind die einzigen amtlichen Trauerbegleiterinnen im Kanton Bern
Die Katholiken morgens um 10 Uhr
Friedhofsreglemente. Regelungen und Spezialitäten beim Sterben
Überall steigende Studi-Zahlen
Bildungspolitische Kurzinformationen
Aus dem StV-Rat
Mehrjahresplanung: Zentraldiskussion und Stopp dem Mitgliederschwund
StV-Forum und persönliche Weiterbildung
Billet du président
«Schlüsselwort Kinderbetreuung»
Zentraldiskussion des Schw.StV: «Kinder = Karrierekiller»
Résolution de la Fédération romande
Brochure «Le petit Riesenkampf»
10 000 Franken für Unwettergeschädigte
Sammelaktion am Zentralfest 2005 in Altstätten
Besuch der Stiftsbibliothek St. Gallen in sechs Farben
Sechsfärber mit Abendprogramm in Appenzell


